Es gibt Unterstützung — aber niemand erzählt dir davon. Hier findest du einen Überblick über Förderungen, die Menschen mit Migrationsgeschichte, Gründer:innen und Jobsuchende oft übersehen. Ehrlich, verständlich, mit Links zu den echten Quellen.
Für Jobsuchende
Wert: kostenloses Coaching / Weiterbildung
Ein Gutschein vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit, der dir kostenlose Maßnahmen finanziert: Bewerbungscoaching, Gründungsberatung, Weiterbildung. Fast jede:r Arbeitssuchende hat Anspruch — aber du musst aktiv danach fragen.
Für wen: Menschen, die arbeitssuchend gemeldet sind (auch ohne ALG-Bezug möglich).
Bei der Arbeitsagentur prüfen →Für Gründer:innen
Wert: monatliche Förderung + Pauschale
Wenn du aus der Arbeitslosigkeit heraus gründest, kann die Agentur für Arbeit dich für die Startphase finanziell unterstützen — als Zuschuss, den du nicht zurückzahlen musst.
Für wen: Menschen mit ALG-I-Anspruch, die sich selbstständig machen. Wichtig: vor der Gründung beantragen.
Bei der Arbeitsagentur prüfen →Für Weiterbildung
Wert: volle Kostenübernahme für Kurse
Übernimmt Kosten für zertifizierte Weiterbildungen und Umschulungen — inklusive Fahrtkosten und teils Kinderbetreuung. Ideal, wenn dir für deinen Wunschberuf eine Qualifikation fehlt.
Für wen: Arbeitssuchende oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Beschäftigte.
Bei der Arbeitsagentur prüfen →Für Gründer:innen mit Migrationsgeschichte
Wert: kostenloses Gründungsprogramm
Ein Inkubator speziell für Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte: Workshops, Coaching, Mentoring und Netzwerk — kostenlos für die ersten Plätze (gegen kleinen Pfand).
Für wen: Gründungsinteressierte mit Migrationsgeschichte, Deutsch ab B2.
Zu SINGA →Für Studierende & Absolvent:innen
Wert: 2.200 € / Monat
Ein Vollzeit-Stipendium für Gründer:innen in Berlin — mit Coaching, Arbeitsplatz und Netzwerk. Eigene Programmlinie „BSS Women" für Gründerinnen. Läuft über Berliner Inkubatoren.
Für wen: Gründer:innen mit Konzept, Wohnsitz Berlin, kein paralleles Vollzeit-Studium/Job.
Zum Stipendium →